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  • das rote Sofa
    das rote Sofa

 

Zusammenfassung der Wahrnehmungswerkstatt® 7. Mai 2011 Deutschbaselitz
                                                          
Die Wahrnehmungswerkstatt® fand in kreativer und wohlwollender Atmosphäre statt.
Viele Teilnehmer betonten ihre Freude, daß nun ein Beginn zu spüren ist und konkret etwas entsteht. Innerhalb der gesamten Gruppe lag besonders die Landschaft, ihre Schönheit und Idylle sowie die angemessene Thematisierung des Malers Georg Baselitz am Herzen.

Dank intensiver Öffentlichkeitsarbeit (inklusive der Entwicklung eines speziellen Logos) war eine große Runde für die Wahrnehmungswerkstatt® vor Ort.
Einladungen erfolgten:
•    postalisch mit Anschreiben und Postkarte (ca. 150)
•    per E- Mailverteiler (ca. 400 Adressen)
•    ganzseitiger Artikel in der Presse mit vorangegangenem Pressetermin
•    per Information in der „Keule“ innerhalb des Ortes
•    persönliche Einladung

Zur Veranstaltung selbst waren über den gesamten Zeitraum zwei Journalisten und Fotografen anwesend, so daß voraussichtlich auch in der Nachbereitung Artikel erscheinen.

Für den ersten öffentlichen Termin 7. Mai wurden Impulse realisiert, die für die gesamte Saison vor Ort verbleiben und ergänzt werden können:
•    Plan der Teichlandschaft mit Markierung des Rundweges und betonter Stationen
•    Markierung von Orten wie der Schule und Wanderhäuschen durch Signalfarbe rot
•    Hängung von Rahmen, am Dorfplatz und an der Teichlandschaft
•    Betonung von Sitzelementen entlang des gesamten Weges

Den Startschuß zum Projektjahr gab Herr Schütze, begrüßt und eröffnet wurde von Herrn Dantz sowie Herrn Asselmann.
Die Wahrnehmungswerkstatt® wurde durchgeführt von deren Begründern Karsten Feucht (Leiter Bergbautourismus Welzow) sowie Rainer Düvell (Architekt / Bildhauer).

Teilnehmer:
Es waren ca. 50 TN in einer Mischung
•    Interessierter Personen aus Db (Deutschbaselitz)
•    Involvierte und Aktive aus dem Verein und nahem Umfeld
•    Personen, die das erste mal in Db waren
•    Im Schwerpunkt ältere Bewohner aus Db
•    Eltern mit Kindern
•    Vertreter der „jüngeren Generation“ aus Db
Per E – Mail und telefonisch teilten weitere Personen ihr ausdrückliches Interesse an dem Projekt mit, die jedoch leider am 7. Mai anderweitig gebunden waren.


Der Fokus der Teilnehmer lag etwa bei:
•    45 % Interesse an der Schönheit der Teichlandschaft und Ursprünglichkeit der Natur
•    45 % haben Fokus auf Herkunft von Georg Kern = G. Baselitz, Bekanntheit weltweit
•    10 % spezielles Interesse an Methode der Wahrnehmungswerkstatt®

Die Kommunikation wird weitergeführt im Verlaufe des Projektes:
•    online per E – Mail
•    telefonisch (die Projektleitung Hasselbach / Düvell ist für jedermann erreichbar)
•    Informationen und Eindrücke per Internetpräsenz
•    Informationsbriefkasten für Mitteilungen der Bewohner in Db
•    Auslage der Tundwegkarte
•    Schaukasten an der Schule in Db
•    Schaukasten am Kunstkiosk des Vereins Metamorphose e.V. in Kamenz


Die Teilnehmer waren zum Abschluß des Tages um eine präzise Beschreibung des  Charakters von Deutschbaselitz mit seiner Teichlandschaft und dem Rundweg gebeten.

Dafür sollte möglichst je ein Wort den Charakter beschreiben.
•    inspirierend
•    süchtigmachend
•    idyllisch mit einem ABER)
•    idyllisch mit Abstrichen
•    phantasieanregend
•    märchenhaft
•    idyllisch
•    widersprüchlich
•    spannend
•    entspannend
•    wie ein Entdeckungspfad
•    spürbare Zufriedenheit mit dem Lauf der Zeit
•    kontaktfreudig
•    anheimelnd
•    malerisch (zugleich gebrochene Idylle)
•    anregend für die Sinne
•    beruhigend für die Seele
•    einmalig
•    vielfältig
•    wechselhaft
•    dynamisch
•    chancenreich
•    wie ein Rohdiamant
•    beruhigend
•    süchtig machend
•    unerschöpflich
•    beachtlich

Das Wertvolle an dieser „Bestandsaufnahme“ des erlebten Wesens des Ortes liegt darin, daß alle künftigen Installationen und öffentliche Aktivitäten der nächsten Jahre diesem Wesen des Ortes dienen sollten, also im Idealfall eine Stärkung und Betonung des Vorhandenen sind.
Dann entsteht die beste Übereinstimmung zwischen dem genius loci („Geist des Ortes“) und den geplanten Entwicklungsschritten.
Würden hingegen laute, schrille, spektakuläre künstlerische Eingriffe geplant, ist von einem nachteiligen Effekt für die Landschaft, die Anwohner und potentielle Gäste auszugehen.

In diesem Sinne hat die Wahrnehmungswerkstatt® eine intensive Ortswahrnehmung und – Beschreibung ermöglicht, die für die weiteren Gestaltungsschritte ein ideelles Fundament bietet.

thematisiert wurde insbesondere:
•    Startpunkt des Rundweges
•    Stille und Geräusche (seltene Unkenrufe zu hören)
•    Künftiger Name des Rundweges
•    Zeitliche Dauer einer kompletten Wanderung des Rundweges
•    die Gliederung und Markierung sehr privater Bereiche (zwischen Gärten und Häusern zu laufen) bis hin zu öffentlichen und landschaftlichen Flächen (Absprachen mit Anwohnern und zuständigen Personen)
•    Umgang mit dem Geburtshaus von G. Kern
•    Aktivität zum Tag des Sachsen
•    Markante Orte für Installation, Skulptur oder Objekt zu definieren
•    Störfaktoren von Abfall oder Baumaterialien an exponierten Stellen abzustellen

Zur Anregung künstlerischer und touristischer Ideen wird geplant, einen Besuch seitens der wichtigsten Beteiligten (Hr. Asselmann, Hr. Schütze, Fr. Hasselbach, Hr. Düvell) beim Bergbautourismusverein Welzow durchzuführen. Der Leiter Karsten Feucht bietet an, sowohl Einblicke in die dortige Konzeption langfristiger Entwicklung zu geben als auch eine Führung direkt in den aktiven Tagebau zu ermöglichen.

Zeitplanung:
•    Mai/Juni    Ausarbeitung konkreter Installationen, Organisation nötigen Materials
•    Juli        erforderliche, rechtzeitige Antragstellungen für Weiterführung 2012
•    August        Workshopwoche direkt in Deutschbaselitz
•    September    angemessene Einbindung und Nutzung des öffentlichen Tag des Sachsen
•    Oktober    Einweihung des Rundweges, er soll selbsterklärend funktionieren

Rainer Düvell