Geschichte(n)

1225 erstmalige Erwähnung, zu den Herren von Kamenz gehörig, später zu Lehen derer von Bloschwitz
1374/82 „Paselitz“ Theothunico - Zusatz erscheint erstmalig als Nachweis der Nationalität der damaligen Einwohner
1532-1542 Bau des Großteiches und des Sandteiches durch die Stadt Kamenz
1547 Durch den Pönfall kam der Ort zum Lehen des kaiserlichen Rates Carlowitz - das erste Gerichtsbuch von 1552 trägt dessen Namen.
1549 Der Ort fällt zurück an die Stadt Kamenz
1556 Ort fällt in den Besitz der Herren von Ponickau
1640 Das Rittergut wird von der Familie von Luttitz übernommen
  erstes vermutlich vollständiges Einwohnerverzeichnis, seit 1530 ist der Name "Röseberg" beim Bau des Großteiches verzeichnet, und somit der älteste nachgewiesene Name im Dorf
Feb. 1695 Verkauf der Güter Piskowitz und Deutschbaselitz für 38400 Taler an die Familie von Zezschwitz
1717-1735 Bau der Tannachteiche, des Lehmteiches und des kleinen Sandteiches
1737 Verpachtung des Rittergutes an Gabriel Klunge für 10 Jahre
1746 Erstmalige Nennung des Dorfes unter dem Namen „Deutschbaselitz“ (vorher „Baselitz“)
1780 Neubau des Gartenhauses
1789 Baubeginn des Herrenhauses, Kosten ca. 3800 Taler, der Lohn für Maurer und Zimmerleute betrug durchschnittlich 6 Groschen, der für Handlanger 5 Groschen.
1800 Deutschbaselitz bewohnen 39 Familien.
1841 Einweihung eines Monumentes für Sara von Zezschwitz auf der kleinen Großteichinsel
1844 Verkauf der alten Deutschbaselitzer Schule
26.04.1844 Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude (heute Lebensmittelhandel Schütze)
05.11.1844 Einweihung der Schule. Bei 39 Schulkindern betrug das Schulgeld jährlich 50 Taler, welches den hauptsächlichen Teil des Gehaltes des Lehrers ausmachte. Das gesetzliche Minimalgehalt des Lehrers betrug damals 120 Taler. Der Rest der Summe wurde in Naturalien und 30 Taler aus der Nostitz Stiftung finanziert.
  Gründung der Bibliothek, welche in der Schule untergebracht wurde - die Ausleihgebühr betrug damals 2 Pfennige die Woche
1852 Vergrößerung des Grundbesitzes durch Erwerb des Haselberges
1854 Verkauf der Mühle für 3450 Taler
1890 Einrichtung einer Poststelle
1902 Die Schule wird aufgestockt
1904 Gründung der ersten Sportgemeinschaft in Deutschbaselitz unter den Namen „Concordia“.
  Sie hatte 100 Mitglieder, von denen die meisten dem Lausitzer Radfahrerbund angehörten. Der Vereinsvorsitzende hieß Artur Girndt. Als Trainings- und Wettkampfstätte wurde der Saal des Gasthofes Röseberg genutzt.
1906-1913 Bau eines Ständers am Großteich.
1914-1918  Im 1. Weltkrieg fallen 12 Baselitzer.
1921 Erste elektrische Lichtleitung in Deutschbaselitz
1924 Pflanzung der Linden (16 Stück) auf den bis dahin kahlen Dorfplatz.
1928 Bekam das Dorf die Große Uhr, welche sich heute auf der ehemaligen Schule befindet. Gebaut von der Firma Weule in Bockenem, betreut von Karl Schmidt, zuverlässig wie am ersten Tag.
1931 Bau einer neuen Schule (Heute Kindergarten und Wohnhaus), die alte Schule wurde an Bäcker Mißbach aus Frankenthal verkauft.
1934/35 Regenerierung der „Schwarzen Elster“ mit Hilfe von Arbeitsdiensten
1935 wohnen in Deutschbaselitz 110 Haushalte mit 444 Personen. 70 Familien davon haben Grundbesitz, der Rest wohnt zur Miete. Die Dorfflur umfasst ca. 800 ha, wovon etwa die Hälfte zum Rittergut gehören, 100 ha Landwirtschaft, 10 ha Wald sowie 200 ha Teiche.
1937 es wird angeordnet, dass die Gemeinde Deutschbaselitz ab sofort Großbaselitz heißt
1939 460 Einwohner
1945 Ende des 2. Weltkrieges, 7 Gebäude durch Artilleriebeschuss abgebrannt, es fielen 30 Einwohner, die Familie von Zezschwitz wurde enteignet.
1948 Im Herbst wurde das Herrenhaus dem Erdboden gleichgemacht, später auch nahezu alle Wirtschaftsgebäude. Nur das neu renovierte Gärtnerhaus und die Bogenbrücke blieben erhalten.
1954 Einwohnerzahl: 550, Ausgrabungen am Haselberg, Funde aus der Bronzezeit: 8 Brandgräber der Billendorfer Kultur. Neben der typischen Keramik fanden sich unter anderem eine Bronzepfeilspitze und ein bronzener Ohrring mit einem Anhänger aus einem durchbohrten Eckzahn eines Wildschweins
1958 Gründung der LPG Typ 1 unter dem Namen „Lichte Zukunft“,  im Juli Hochwasseralarm und das Vieh der Gehöfte Purschke bis zur Schmiede musste in Sicherheit gebracht werden. Das Haus von Otto Schütze (heute Tamke) wurde unbewohnbar und musste abgerissen werden.
  Es entstanden 4 Eigenheime am Weinberg
1959 Der Sportplatz und ein Teil der Zufahrtsstraße werden gebaut - Errichtung des Waldbades und Beginn des Badebetriebes.
1960 Aus der bisherigen Pflichtwehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Deutschbaselitz
1961 Beginn des 2. Bauabschnittes des Waldbades
1962 Einweihung des Waldbades - Schaffung eines 3. Klassenzimmers in der Schule
1963 Ausbau der Straße von Schütze, Otto bis zur Teichwirtschaft, Ausbau der Alten Mühle es wurde für 4 Familien Wohnraum geschaffen.
1964 Schaffung der Grünanlagen am Dorfeingang, Beginn der Rekonstruktion der Verbindungsstraße nach Schiedel
1965 Beginn des Baues der Zentralen Wasserleitung, Zusammenschluss mehrerer LPGs zu einer Kooperationsgemeinschaft
1966 Fertigstellung des Zentralen Wasserleitung, Übergabe des neuerbauten Konsums
1967 Beginn des Baues der Bungalows am Waldbad
1969 Ausschachtungen auf dem Sportplatz für ein Mehrzweckgebäude haben begonnen
1970 Gründung des Dorfclubs Verlegung der Wasserleitung und von elektrischen Kabeln auf dem Sportplatz
1971 Übergabe des Mehrzweckgebäudes am Sportplatz, Bau einer neuen Brücke über die Dorfbach am Dorfplatz
1972 Errichtung des Spielplatzes auf dem Weinberg, Volleyballplatz und Flutlichtanlage auf dem Sportplatz installiert, Beseitigung des Dammes im Sandteich
1973 Bau des Mehrzweckgebäudes am Waldbad
1974 750 Jahre Deutschbaselitz mit historischen Festumzug
1976 Einweihung Sportzentrum
1979 Einweihung Kindergarten, Übergabe Sozialtrakt mit Gaststätte und Großküche im Waldbad
1981 Bettenhaus mit Saal und Bauernstube am Sportplatz werden übergeben
1982 Beginn des Baus der Reihenhäuser
1983 25 Jahre Waldbad Deutschbaselitz
1985 Beginn Umbau „Alte Mühle“ und Fertigstellung, Beginn Rekonstruktionsmaßnahmen am Großteich und am Sandteich, Einwohnerzahl 386, Beginn der Arbeiten an der Erdverkabelung
1986 Beginn Bau der Kläranlage, Einwohnerzahl 391
1987 400. Einwohner geboren, Einweihung der neuen Kegelhalle am Sportplatz, Umgestaltung des ehemaligen LPG-Platzes zu einer Parkanlage
1988 Dacherneuerung auf der ehemaligen Schule, Grundsteinlegung für 6 neue Eigenheime am Mühlteich
1989 10 Jahre Kindergarten Deutschbaselitz
1990 Erste freie Kommunalwahlen, Bau des Gebäudes Parkstraße 1, Einwohner 395
1991 Fertigstellung der Eigenheime am Mühlteich, Einwohner 408
1992 Schließung des Konsums, Teichwirtschaft wird wieder von der Teichwirtschaft von Zezschwitz bewirtschaftet, Ausbau der Rabitschka zu einem Schlammabsatzbecken, Beginn der Bauarbeiten für Eigenheime am Hofeteich, Bau der Mühlteichstraße, Beginn Bau Abwasserleitung, Einwohnerzahl 413
1993 Bau der Fußgängerbrücke über die schwarze Elster, vollständige Sanierung des Großteiches, Übergabe Abenteuerspielplatz, Rekonstruktionsarbeiten an der Nebelschützer Straße abgeschlossen, Eröffnung des Abenteuercamps am Waldbad, Einwohnerzahl 436
1994 Großteich wird Eigentum der Gemeinde, Instandsetzung des Haselbergweges, Bau des Wohn. - und Geschäftshauses Tomkowiak, Dorf belegt 2. Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, Kauf eines neuen Feuerwehrautos aus Fördermitteln und aus Spenden der Bevölkerung, 90 Jahre organisierter Sport in Deutschbaselitz, Anschaffung eines Kahnes für Kahnfahrten auf den Großteich, Gründung des Jugendclubs, Einwohnerzahl 492
1995 Beginn Ausbau der Staatsstraße 97, Erbpachtvertrag der Gemeinde mit der Azur -Freizeit GmbH über das Waldbad, Einweihung des Kinderclubs, Einwohnerzahl 511